Geschrieben von holz am Mittwoch 10. August 2011
Eintracht Frankfurt, der ungeliebte Mieter!!
Mal wieder ist der Rasen in der Commerzbank Arena kaputt, mal wieder wurde der Rasen durch eine Veranstaltung stark beschädigt und wird nicht erneuert. Mal wieder ist die Eintracht der Leidtragende. Und das bei einer solch hohen Miete. 9 Millionen in der Ersten und noch über 4 Millionen in der 2. Liga zahlt die Eintracht an die Stadion AG, also die Stadt Frankfurt im Jahr. Und dafür darf sich der Hauptmieter auch noch solche Sprüche anhören.
“Es ist ein Event- und ein Fußballstadion”, sagt SFM-Chef Patrik Meyer, die Beschwerden der Eintracht kämen “alle Jahre wieder!”
Man beachte die Reihenfolge, erst Event, dann Fußball.
Dazu noch solche schwachsinnigen Sprüche wie dieser hier:
Der Abstieg der Eintracht und der daraus resultierende frühe Saisonbeginn im Bundesliga-Unterhaus habe den Betreiber wegen fest vereinbarter Veranstaltungen “in die Bredouille” gebracht.
Die Bundesliga hat auch letzte Woche wieder begonnen, was hätte das gegenüber jetzt geändert? Die Veranstaltung hätte auch mit einem Bundesligisten Eintracht Frankfurt stattgefunden und der Rasen wäre genauso beschädigt wie jetzt.
Wenn die Events an erster Stelle kommen, dann sollte man wenigstens die Miete reduzieren.
Oder falls sich nichts daran ändert, dann sollte die Eintracht dringend darüber nachdenken ob sie sich nicht ein eigenes Stadion baut. Bei 9 Euro Millionen Miete jährlich, da sollte es möglich sein ein eigenes Stadion zu finanzieren. Das Gladbacher Stadion hat 87 Millionen Euro gekostet. Somit wäre die reinen Baukosten nach ca. 10 Jahren abbezahlt. Mit Zinsen vielleicht noch 2 bis 3 Jahre länger.
Man kann zwar davon ausgehen, das weder Stadt noch Land “not amused” wären und wohl kaum Geld dazu geben würden, aber “who cares”!!!
Der Eintracht würden durch eigene Vermietung, eigene Vermarktung usw. auf längere Sicht gesehen, mehr Geld zur Verfügung stehen.

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8 Kommentare
ich glaube ganz so einfach ist es nicht mit einem eigenen Stadionbau. Dazu bräuchte es auch ein entsprechendes Gelände und die entsprechende Baugenehmigung der Stadt Frankfurt. Das erste ist im Raum Frankfurt teurer als in M’Gladbach und die Baugenehmigung wird es nur schwerlich geben und wenn unter sehr unattraktiven Auflagen…
Da wirst du wohl recht haben. Mir fällt auch kein Platz ein, wo man ein Stadion bauen, könnte.
Aber mit der Baugehmigung, da kann sich auch die Stadt Frankfurt nicht groß querstellen, da auch dieser Bau gewissen Richtlinien unterliegen würde.
nach meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Frankfurter Bauamt glaube ich das nicht. Hier geht es weniger um die grundsätzlichen Richtlinien, die ein Stadion erfüllen muss, sondern vielmehr um den Verwendungszweck und die städteplanierische Notwendigkeit eines solchen Bausm, der ja in direkter Konkurrenz zur städtischen Einnahmequellen steht. Daher würde die Satdt hier sicherlich eine Argumentation finden. Aber die Diskussion ist eh unnötig, da es soweit nicht kommen wird. Wenn ich richtig informiert bin hat die Stadt in der Vergangenheit die Eintracht mehrere Male vor der Pleite bewahrt und jetzt wollen sie halt wieder etwas von dem Geld zurück…
Weder die Stadt noch das Land haben, jedenfalls nach meinem Wissensstand, jemals einen Cent für die Eintracht gezahlt. Sie haben zwar damals den Riederwald gekauft. Aber sonst haben die immer nur Bürgschaften gegeben, die aber niemals in Anspruch genommen wurden.
Wenn Städte so arbeiten könnten, dann hätten weder Schlakke, noch Gladbach oder auch Aachen ein eigenes Stadion.
Aber das es Probleme mit dem Bauamt geben kann, das glaube ich dir gerne.
Passend zum Thema: Während die Eintracht seit Wochen aufgrund des schlechten Rasen, auf ein Training im Stadion selbst verzichtet, darf jetzt der FSV 2x im Stadion trainieren.
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.
das ist dann wohl der Preis für das zusätzliche Heimspiel (auch wenn der FSV sich ausschließlich aus finanziellen Gründen darauf eingelassen haben dürfte…)
ob uns das zusätzliche Heimspiel hilft? Ich weiß ja nicht.
Roland Elsner sagt
ie gedankliche Ausdrucksform, bzw. die irnnee Einstellung im Bezug auf die Wortwahl sollte der erste Schritt sein um mit jeglichen Situationen umzugehen. Es geht nicht darum Fehler zu machen! Es geht darum, Fehler zu vermeiden. Stelle ich das Wort Fehler in den falschen Zusammenhang, ist dies ein Fehler.Das Akzeptieren von Fehlern ffchrt zu einer falschen Einstellung gegenfcber dieser Tatsache. Es gibt nur Entscheidungen und deren Konsequenzen. Wir wissen zwar, was wir falsch gemacht haben, diese Erkenntniss schliedft aber nur eine von hunderten Mf6glichkeitein aus wie man es nicht angehen sollte und ffchrt uns nur Schrittweise zum Erfolg.Die oben genannten Personen wie Schwarzenegger oder Branson haben nicht aufgegeben und an der Verwirklichung ihrer Ziele gearbeitet.Die grundlegende Pre4gung erhielten diese Personen in der Kindheit, indem sie von ihren Eltern geff6rdert und ermutigt worden sind.Somit fe4ngt Ffchren mit der richtigen, gedanklichen Einstellung an. Man muss nicht erst scheitern um das Ffchren zu lernen. Nur, hat der Eine eine Pre4gung, die im die Mf6glichkeit gibt aus dem erlernten der Vergangenheit, Fehler im Vorfeld zu vermeiden und der Andere (wenn er den Weg fcberhaupt irgendwann findet) handelt ebenso seiner Pre4gung zum Trotz und braucht daher mehr Disziplin und Reflektion.Es ist also kein Garant, dass Scheitern ein Weg zur guten Ffchrung ist und das man Fehler machen muss, sollte auch keine, gedankliche Selbstverste4ndlichkeit sein.