Mal wieder ist der Rasen in der Commerzbank Arena kaputt, mal wieder wurde der Rasen durch eine Veranstaltung stark beschädigt und wird nicht erneuert. Mal wieder ist die Eintracht der Leidtragende. Und das bei einer solch hohen Miete. 9 Millionen in der Ersten und noch über 4 Millionen in der 2. Liga zahlt die Eintracht an die Stadion AG, also die Stadt Frankfurt im Jahr. Und dafür darf sich der Hauptmieter auch noch solche  Sprüche anhören.

 

“Es ist ein Event- und ein Fußballstadion”, sagt SFM-Chef Patrik Meyer, die Beschwerden der Eintracht kämen “alle Jahre wieder!”

 

Man beachte die Reihenfolge, erst Event, dann Fußball.

Dazu noch solche schwachsinnigen Sprüche wie dieser hier:

 

Der Abstieg der Eintracht und der daraus resultierende frühe Saisonbeginn im Bundesliga-Unterhaus habe den Betreiber wegen fest vereinbarter Veranstaltungen “in die Bredouille” gebracht.

Die Bundesliga hat auch letzte Woche wieder begonnen, was hätte das gegenüber jetzt geändert? Die Veranstaltung hätte auch mit einem Bundesligisten Eintracht Frankfurt stattgefunden und der Rasen wäre genauso beschädigt wie jetzt.

Wenn die Events an erster Stelle kommen, dann sollte man wenigstens die Miete reduzieren.

 

Oder falls sich nichts daran ändert, dann sollte die Eintracht dringend darüber nachdenken ob sie sich nicht ein eigenes Stadion baut. Bei 9 Euro Millionen Miete jährlich, da sollte es möglich sein ein eigenes Stadion zu finanzieren. Das Gladbacher Stadion hat 87 Millionen Euro gekostet. Somit wäre die reinen Baukosten nach ca. 10 Jahren abbezahlt. Mit Zinsen vielleicht noch 2 bis 3 Jahre länger.

Man kann zwar davon ausgehen, das weder Stadt noch Land “not amused” wären und wohl kaum Geld dazu geben würden, aber  “who cares”!!!

Der Eintracht würden durch eigene Vermietung, eigene Vermarktung usw. auf längere Sicht gesehen, mehr Geld zur Verfügung stehen.