Montag März 23rd, 2009
Spieltag 25 – Nachgefasst

Geht's Bergauf oder Bergab für die Mannschaften?
Was für ein Spieltag: Der Spitzenreiter verliert (wie vorausgesagt), die Bayern spielen wie ein Absteiger aber gewinnen gegen einen (Absteiger). Die Dortmunder holen ihren ersten „Dreier“, Schalke wankt weiter Richtung Niemandsland und Wolfsburg ist nun der heißeste Titelkandidat. Ach ja und die Eintracht, die verliert wieder 2 Punkte.
Das Spiel der Eintracht und das der Hoffenheimer soll nun mal ein bisschen unter die Lupe genommen werden.
Die Hoffenheimer
Warum schafft es Hoffenheim nicht mehr zu gewinnen? Liegt es an den fehlenden Stürmern? Am Verletzungspech?
Nun, zu Teil denke ich liegt es genau an diesen beiden Punkten. Aber vielmehr noch liegt es an der Einstellung der Hoffenheimer. Zu Beginn der Rückrunde war es die eigene Überheblichkeit, die den Badenern im Weg stand. Die dachten es geht immer so weiter, wie in der Hinrunde. Die Überheblichkeit ist dem Vertrauensverlust in die eigene Stärke gewichen. Hoffenheim glaubt nicht mehr an sich. Wie gut Ralf Rangnick als Trainer ist, muss er nun mal beweisen. Rangnick ist ein hervorragender Taktiker und Analytiker, aber das ist nur die halbe Aufgabe. Die andere Hälfte besteht daraus eine Mannschaft zu motivieren und aus einer schwierigen Situation zu führen und ob er das kann bleibt abzuwarten. Ich denke für ihn wird das schwierig – wie damals „auf Schalke“.
Die Frankfurter
Aus den letzten drei Spielen hätten die Frankfurter sieben Punkte holen können. Es wurden aber nur drei. Die Frage ist, warum die Eintracht, selbst wenn Sie überlegen ist, den Sack nicht zumachen kann gegen Mannschaften die über ihr stehen.
Für mich ist die Frage leicht zu verantworten: Funkel spielt in diesen Situationen auf Sicherheit. Nicht bedingungslos, aber dennoch riskiert er nichts. Statt am Samstag Position für Position zu tauschen, hätte er auch Angriff gegen können. Gleiches im Spiel gegen die Arminia. Ich will das Argument mit den Verletzungssorgen hier nicht Außeracht lassen, aber das beispielsweise in Bielefeld keine Stürmer auf der Bank saßen, lag daran, dass Funkel die jungen zuhause gelassen hatte.
Die Frage die sich nun stellt ist, muss man mit drei Punkten gegen den Abstieg zufrieden sein, oder könnte man mit etwas Risiko nicht mehr rausholen und dem Abstiegskampf sowie dem grauen Mittelfeld entkommen?
Ich denke Funkel ist froh wieder „unten drin zu stehen“ – das kennt er und da kann er sich Beweisen. Ausflüge nach oben, da ist er überfordert.
Zurück zu Euch!
Foto: Flickr by Yukkuriko