Mittwoch April 1st, 2009
Immer gegen die Kleinen

Es gibt sie doch, die Kleinen!
Während die Waliser heute auf der Suche nach ihrem Stolz sind, den sie gegen die Finnen bei der 0:2 Heimniederlage verloren haben, geht es für die Bundeself um wertvolle Punkte im Fernduell gegen Russland.
Auch wenn Löw tiefstapelt, wie es nun einmal deutsche Tradition ist: “es gibt keine kleinen mehr”, muss gegen diese walisische Mannschaft einfach gewonnen werden.
Interessanteste Spieler der Inselbewohner sind, dass Nachwuchstalent Aaron Ramsey von Arsenal (wo auch sonst sollte er spielen) und “the nutter with the putter” Greg Bellamy von Man City.
Viel wichtiger als die Begegnung gegen die zweitklassigen Waliser, ist die Frage warum die Deutsche Nationalmannschaft in den folgenden Freundschaftsspielen immer nur gegen drittklassige Mannschaften “Fußballzwerge” antritt.
Die Freundschaftsspielgegner im Jahre 2009 heißen China, Südafrika und Vereinigte Arabische Emirate! Na Großartig! Während andere Fußballgroßmächte sich untereinander treffen um mal einen echten Härtetest durchzuführen und um den Zuschauern an den Fernsehschirmen etwas zu bieten, tingelt die Deutschen durch die Fußballprovinz – aus sportpolitischen Gründen. Es ist ja in Ordnung das auch der DFB in Marketingkategorien denken – aber muss es gleich bei allen Freundschaftsspielen sein?? Und was ist mit dem heimischen Markt?
Also ich denke in zwei Freundschaftsspiele pro Jahr, könnte ruhig mal Mannschaften von Format getroffen werden. Besiegt man diese, kann man sich die Redewendung von den kleinen auch Sparen, wird verloren, ist es immerhin eine gute Standortbestimmung.
Und als Fan will ich: Argentinien, Spanien, Frankreich, Holland, England, Mexiko, Portugal, Italien, die Elfenbeinküste, Nigeria und Kamerun sehen (scheiß auf Brasilien!!!) und nicht diese Gegurke gegen Mannschaften die hier in der Oberliga Probleme hätten!!!
Foto: Flickr by peter.scheu ©
